Uhlenhorst Mühlheim besiegte den Rheydter SV mit 11:2 (6:1) und kann sich nun nach der Weihnachtspause auf das Viertelfinalspiel beim Club an der Alster vorbereiten. Rheydt hingegen steigt „mit erhobenem Haupt“ in die zweite Liga ab und zeigt sich trotzdem zufrieden mit der Gesamtleistung in dieser Hallensaison.
Der Rheydter SV stand die gesamte Partie über in einem sehr defensiven Fünferwürfel. Für die Herren von Uhlenhorst Mülheim gestaltete sich das Spiel damit noch einseitiger als erwartet. Trainer André Henning versuchte, seine Jungs mit Geduld und Ruhe durch den Block bringen. Phasenweise klappte dies sehr gut, so dass allein zwischen der 25. und 29. Minute drei Tore fielen, die den 1:6 Halbzeitstand fest machten.
Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Uhlenhorst Mülheim das Spiel. Der Versuch, das Tempo zu verschleppen, um es dann explosionsartig hochzufahren, zahlte sich auch wie in der ersten Halbzeit nur phasenweise aus. Nachdem früh klar war, dass Mülheim diese drei Punkte mit nach Hause nehmen würde, stellte sich langsam der Ehrgeiz ein. Das von Henning geforderte „Risikomanagement“ wurde dennoch bis zum Ende souverän durchgezogen, so dass Rheydt nur wenig Konter-Chancen zugelassen wurden. Rheydt tritt nun den Weg in die zweite Liga an, während Mülheim die Playoff-Teilnahme für sich als riesen Efolg zählt und nun die Endrunde im Visier hat.
Tore:
0:2 Thilo Stralkowski (3.)
0:3 Johannes Schmitz (13.)
0:5 Tim Leusmann (27., KE)
1:5 Ulrich Klaus (28., KE)
1:7 Thilo Stralkowski (38., KE)
1:9 Tim Leusmann (42., KE)
1:10 Johannes Schmitz (52.)
2:11 Matthias Gräber (60.)