SPIELBERICHT
Köln gewinnt Prestige-Duell 
Der Titelverteidiger hatte in der Neuauflage des letztjährigen DM-Endspiels wieder knapp die Nase vorn. In dem Prestigeduell zwischen dem UHC Hamburg und Rot-Weiss Köln setzten sich die Domstädter am Ende etwas glücklich mit 5:4 (4:1) durch. Köln, das bereits vor der Partie als Tabellen-Erster der regulären Saison feststand, trifft im Viertelfinale auf den Mannheimer HC. Für den UHC – am Ende Dritter – kommt es zum Lokalderby gegen die Erzrivalen vom Club an der Alster. „Ich denke, aufgrund der beiden sehr unterschiedlichen Halbzeiten wäre zumindest ein Punkt für uns heute verdient gewesen. Der späte Gegentreffer war natürlich ärgerlich, aber auf diese Leistung von heute können wir aufbauen“, so UHC-Trainer Martin Schultze. „Wir sind aber froh, den Heimvorteil in den Playoffs verteidigt zu haben und freuen uns, dass es mal wieder heiße Duelle mit Alster gibt.“

Für die Kölner ist die Taktik für dieses Spiel voll aufgegangen: „Das Spiel war für die Motivation ganz wichtig. Hier wollte heute keiner irgendwas abschenken – das geht auch nicht gegen den UHC“, unterstrich Kölns Teammanagerin Alice Weisweiler.

Immerhin 1700 Zuschauer sahen bei dem als „Das Duell“ vermarkteten Spiel zunächst eine deutlich stärkere Gästemannschaft. Zwar nutzte Moritz Fürste eine Nachlässigkeit in der Kölner Hintermannschaft zur frühen UHC-Führung (5.), doch schon im direkten Gegenzug stellte Benjamin Wess alles wieder auf Anfang. Danach spielte bis zur Pause fast nur noch Rot-Weiss. „Wir mhaben taktisch heute einiges ausprobiert. Im Nachhinein war das vielleicht ein Fehler“, versuchte Martin Schultze die Leistung zu erklären. „Aber davon abgesehen waren wir die ersten 25 Minute auch nicht richtig auf dem Platz.“ Köln kombinierte sicherer, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und kam öfter gefährlich vor das gegnerische Tor. So stand es bis zur Pause nach Treffern von Christopher Zeller per Strafecke (12.), dem überragenden Benjamin Wess nach tollem Sololauf (15.) und Philipp Brandes (25.) bereits 4:1 für den Titelverteidiger.

Was sich schon gegen Ende des ersten Durchgangs angedeutet hatte, setzte sich nach der Halbzeitpause fort. Der UHC fand jetzt besser ins Spiel, während Köln die Partie mehr und mehr aus der Hand gab. Die Hamburger nutzten jetzt die individuellen Fehler der Domstädter konsequent aus, waren präsenter in den Zweikämpfen und erspielten sich Chancen. Youngster Dieter Linnekogel verkürzte per Doppelschlag bis zur 50. Minute auf 3:4. Marco Miltkau traf sieben Minuten vor dem Schlusspfiff zum nun durchaus verdienten Ausgleich. Jetzt wurde es etwas hektisch. Der UHC vergab in der Folge zwei, drei dicke Chancen zur Führung. Die schien Tobias Hauke in der 64. Minute für Köln vermeintlich erzielt zu haben. Doch statt Tor gaben die Schiedsrichter Abschlag – und für den meckernden Hauke gelb. Tibor Weißenborn und für den UHC Mathias Müller holten sich ebenfalls noch ihre Zeitstrafe ab. In dieser Phase bäumte sich Köln noch einmal auf und kam eine Minute vor Schluss durch einen Gewaltschuss von Philipp Brandes doch noch zum Siegtreffer.
UHC Hamburg - Rot-Weiss Köln 4:5 (1:4)
Tore:
1:0 Moritz Fürste (5.)
 
 
1:1 Benjamin Weß (6.)
 
1:2 Christopher Zeller (12., KE)
 
1:3 Benjamin Weß (15.)
 
1:4 Philipp Brandes (25.)
2:4 Dieter Linnekogel (39., KE)
 
3:4 Dieter Linnekogel (50.)
 
4:4 Marco Miltkau (63.)
 
 
4:5 Philipp Brandes (69.)
Ecken:
2 (1 Tor) / 5 (1 Tor)
Zuschauer:
1700
Gelbe Karten:
Tobias Hauke, RWK (64.)
Tibor Weißenborn, RWK (66.)
Mathias Müller, UHC (67.)
Schiedsrichter:
Schulze / Zysk

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hockeyliga herren
Feldsaison 2010/2011
1
Berliner HC
0:0
0
2
UHC Hamburg
0:0
0
3
Krefeld
0:0
0
4
Alster
0:0
0
5
Düsseldorf
0:0
0
6
Harvestehude
0:0
0
7
Mannheim
0:0
0
8
Nürnberg
0:0
0
9
RW Köln
0:0
0
10
Mülheim
0:0
0
11
Rüsselsheim
0:0
0
12
BW Berlin
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0
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1
UHC Hamburg
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Alster
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Harvestehude
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Klipper
0:0
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6
München
0:0
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RW Köln
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8
Rüsselsheim
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9
Lichterfelde
0:0
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Düsseldorf
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11
Mannheim
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12
Neuss
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