SPIELBERICHT
Köln zieht knapp ins Finale ein 
Die Herren von Rot-Weiss Köln haben es wieder geschafft. Allerdings benötigte der Titelverteidiger aus der Domstadt in der Halbfinalserie der Meisterrunde gegen Uhlenhorst Mülheim einen ganz langen Atem. Nach dem aufgrund eines Einspruchs der Mülheimer annulierten ersten Spiel der Best-of-3-Serie mussten schon noch weitere drei Spiele her, um den Finalgegner des UHC Hamburg zu ermitteln. Wie schon in Spiel zwei musste die Entscheidung auch im dritten Aufeinandertreffen im Penaltyschießen fallen. Dort behielt Köln am Ende – vor allem wegen eines überragenden Torhüters Max Weinhold – mit 7:6 nP (4:4, 3:0) die Oberhand.

„Nach dieser Serie ist die Erleichterung, wieder im Finale zu stehen, natürlich besonders groß“, atmete Kölns Teammanagerin Alice Weisweiler hörbar tief durch. „Ich habe uns selten so ausgelassen jubeln sehen. Das war nicht nur heute ein schweres Stück Arbeit. Jetzt freuen wir uns auf die letzte Etappe im Titelrennen.“

Die Rot-Weissen begannen sehr offensiv, kombinierten gut und hatten im ersten Durchgang die Mehrzahl und vor allem die klareren Chancen. Christopher Zeller hatte sein Team bereits nach vier Minuten per Strafecke mit 1:0 in Führung geschossen. Die Kölner vergaben in der Folge in Person von Benjamin Wess (9.) und Christopher Zeller (12.) weitere gute Möglichkeiten. Mülheim zeigte sich auch einige Male in der Offensive, blieb dort allerdings in den ersten 35 Minuten zumeist glücklos. Das klappte bei den Kölner deutlich besser: Fabian Bauwens-Adenauer erhöhte in der 23. Minute auf 2:0 und erneut Zeller legte kurz vor dem Pausenpfiff per Siebenmeter noch einen weiteren Treffer nach.

Nach dem Seitenwechsel zog sich Köln unerklärlicherweise weit zurück und überließ den Mülheimern die Initiative. Die setzten den Gegner mit langen Bällen unter Druck und kamen so in der 36. Minute zu einer Ecke, die Johannes Schmitz sicher verwandelte. Jetzt wirkte Köln verunsichert. Zwar ging es auf dem Kunstrasen hin und her, doch die Kaltschnäuzigkeit aus der ersten Hälfte ging den Kölnern jetzt ab. Per Siebenmeter brachte stattdessen Thilo Stralkowski Uhlenhorst wieder zurück ins Rennen (46.). In der Folge bekamen die Domstädter zwar noch mal einen kurzen Schub, der in Tobias Haukes 4:2 mündete (57.). Doch dann war wieder Mülheim am Zug, das durch Jan-Philipp Rabente umgehend wieder verkürzte. Das oft beschworene Momentum war nun auf Seiten der Gäste, die das auch noch zu nutzen wussten. Tobias Matania traf zum 4:4 (63.) brachte sein Team so ins Penaltyschießen.

Hier zeigten sich die Schützen treffsicher und erst nach acht absolvierten Versuchen stand Köln als Sieger und damit als Finalist um die Deutsche Meisterschaft fest. Mülheim kämpft nun „nur“ noch um den dritten EHL-Startplatz.
Rot-Weiss Köln - Uhlenhorst Mülheim 7:6 nP (4:4, 3:0)
Tore:
1:0 Christopher Zeller (4., KE)
 
2:0 Fabian Bauwens-Adenauer (23.)
 
3:0 Christopher Zeller (31., 7m)
 
 
3:1 Johannes Schmitz (36., KE)
 
3:2 Thilo Stralkowski (46., 7m)
4:2 Tobias Hauke (57.)
 
 
4:3 Thilo Stralkowski (58.)
 
4:4 Tobias Matania (63.)
Penalty-Schießen:
 
Thilo Stralkowski (Straftor, 4:5)
Christopher Zeller (getroffen, 5:5)
 
 
Jan Philipp Rabente (getroffen, 5:6)
Tobias Hauke (getroffen, 6:6)
 
 
Uhlenh. Mülheim (scheitert am Torwart)
Tibor Weißenborn (verschießt)
 
Constantin Axer (getroffen, 7:6)
 
 
Ole Keusgen (verschießt)
Ecken:
3 (1 Tor) / 4 (1 Tor)
Zuschauer:
1000
Schiedsrichter:
Neideck/Tröllsch

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hockeyliga herren
Feldsaison 2010/2011
1
Berliner HC
0:0
0
2
UHC Hamburg
0:0
0
3
Krefeld
0:0
0
4
Alster
0:0
0
5
Düsseldorf
0:0
0
6
Harvestehude
0:0
0
7
Mannheim
0:0
0
8
Nürnberg
0:0
0
9
RW Köln
0:0
0
10
Mülheim
0:0
0
11
Rüsselsheim
0:0
0
12
BW Berlin
0:0
0
hockeyliga damen
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1
UHC Hamburg
0:0
0
2
Berliner HC
0:0
0
3
Alster
0:0
0
4
Harvestehude
0:0
0
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Klipper
0:0
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6
München
0:0
0
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RW Köln
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0
8
Rüsselsheim
0:0
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9
Lichterfelde
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10
Düsseldorf
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11
Mannheim
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12
Neuss
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