SPIELBERICHT
Finalgegner für UHC noch nicht gefunden 
Uhlenhorst Mülheim hat – auch wegen des stattgegebenen Einspruchs gegen die Wertung des ersten Spiels – ein drittes (bzw. viertes) und entscheidendes Spiel gegen Rot-Weiss Köln erzwungen. Die Gastgeber gewannen vor 900 Zuschauern mit 4:3 nach Penaltyschießen und glichen somit in der best-of-3-Serie zum 1:1 aus. Der Finalgegner des UHC Hamburg, der beide Spiele an diesem Wochenende in Berlin gewann, wird nunmehr erst am 12. Juni in Köln ermittelt.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie entschlossen waren, den Platz als Sieger zu verlassen. Dabei hielt das junge Mülheimer Team von Trainer André Henning gut dagegen und brachte die technisch versierten Kölner ein ums andere Mal in Verlegenheit – und dies obwohl es auf einen ihrer größten Leistungsträger verzichten musste, Thilo Stralkowski fiel wegen eines Magen-Darm-Infekts aus. „Wir haben heute nicht an die Leistung von gestern anknüpfen können und ein eher zähes Spiel abgeliefert. Mülheim war insgesamt präsenter“, kommentierte Kölns Co-Trainer Wolfgang Kluth nach dem Spiel. Tatsächlich fanden die Uhlenhorster von Minute zu Minute besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chancen. Sie kämpften um jeden Meter und erzielten dann im richtigen Moment das 1:0, als Philip Meyer von halblinks ein Solo hinlegte und den Ball mit viel Gewalt in die lange Ecke schoss. Schon drei Minuten später glich Christopher Zeller nach einer Strafecke aus. Mit 1:1 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Kölner, noch einmal den Druck zu erhöhen. Allerdings gelang es oft nur in Ansätzen, da die Gastgeber ein aufwändiges Spiel betrieben und Vollgas gaben. Auf eines konnten sich die Gäste aus Köln aber heute doch verlassen: die Eckenstärke eines Christopher Zeller. In der 45. Minute schoss der Kölner zum 2:1 ein. „Von da an haben wir aber insgesamt zu passiv gespielt und uns teilweise sogar in die eigene Hälfte einschnüren lassen. Wir hätten uns nicht so sehr zurückziehen dürfen“, urteilte Co-Trainer Kluth. So kam es, wie es kommen musste. Verschoss Jan Philipp Rabente in der 58. Minute noch einen Siebenmeter, machte es Benjamin Hinte drei Minuten vor dem Schlusspfiff besser. Der erst heute Vormittag aus der zweiten Mannschaft nachnominierte Spieler knallte eine Argentinische Rückhand Marke ‚Traumtor’ zum 2:2 in den Winkel. Das Stadion stand Kopf und zitterte dem Penalty-Schießen entgegen. Dabei hatten die Mülheimer das glücklichere Ende auf ihrer Seite: Benedikt Fürk und Jan Fleckhaus trafen und sicherten damit den Sieg. Kluth noch einmal: „Wir dürfen uns über diese Niederlage nicht beschweren, da wir zu wenig Druck erzeugt haben. Der Spielausgang ist deswegen nicht unverdient.“
Uhlenhorst Mülheim - Rot-Weiss Köln 4:3 nP (2:2, 1:1)
Tore:
1:0 Philip Meyer (29.)
 
 
1:1 Christopher Zeller (32., KE)
 
1:2 Christopher Zeller (45., KE)
2:2 Benjamin Hinte (67.)
 
Penalty-Schießen:
Jan Philipp Rabente (scheitert am Torwart)
 
 
Christopher Zeller (getroffen, 2:3)
Benedikt Fürk (getroffen, 3:3)
 
 
Tibor Weißenborn (verschießt)
Jan Fleckhaus (getroffen, 4:3)
 
 
Marcel Meurer (verschießt)
Ecken:
7 (0 Tore) / 5 (2 Tore)
Zuschauer:
900
Gelbe Karten:
Christoph Bechmann, RWK (62., Meckern)
Schiedsrichter:
Zysk / v. Ameln

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hockeyliga herren
Feldsaison 2010/2011
1
Berliner HC
0:0
0
2
UHC Hamburg
0:0
0
3
Krefeld
0:0
0
4
Alster
0:0
0
5
Düsseldorf
0:0
0
6
Harvestehude
0:0
0
7
Mannheim
0:0
0
8
Nürnberg
0:0
0
9
RW Köln
0:0
0
10
Mülheim
0:0
0
11
Rüsselsheim
0:0
0
12
BW Berlin
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0
hockeyliga damen
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1
UHC Hamburg
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Berliner HC
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0
3
Alster
0:0
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4
Harvestehude
0:0
0
5
Klipper
0:0
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6
München
0:0
0
7
RW Köln
0:0
0
8
Rüsselsheim
0:0
0
9
Lichterfelde
0:0
0
10
Düsseldorf
0:0
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11
Mannheim
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12
Neuss
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