SPIELBERICHT
TuSLi muss in die Relegation 
Rot-Weiss Köln hat auch das zweite Spiel an diesem Wochenende und damit das letzte Saisonspiel für sich entscheiden können. Gegen das Team aus Lichterfelde gewannen die Domstädterinnen mit 3:2 (2:1). Der vierte Platz für Köln stand dabei schon vor der Partie fest. TuSLi muss durch die Niederlage hingegen am nächsten Wochenende in die Relegation um den Verbleib in der hockeyliga.

„Es war ein umkämpftes Spiel, vor allem weil es für die Berlinerinnen noch um etwas ging. Bei uns sah man allerdings eindeutig, dass die Luft etwas raus war. Wir haben ein nicht so gutes Spiel wie gestern gezeigt, aber immerhin den Platz als Sieger verlassen“, freute sich Kölns Teammanagerin Susanne Münchrath dann doch. Der Favorit fand schnell in die Begegnung und erspielte sich sehenswerte Chancen. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe Franzisca Hauke zum 1:0 einschoss. Nur drei Minuten später sorgte Nicoletta Abel für die 2:0-Führung. Als wären die Gegentore ein Wachmacher für die Gäste gewesen, trumpften sie nun auf und machten ihrerseits Druck auf das Kölner Gehäuse. Folgerichtig resultierte daraus dann auch der 2:1-Anschlusstreffer durch die heute erneut sehr gut aufgelegte Gemma Flynn (22.). TuS Lichterfelde dominierte gegen Ende der 1. Halbzeit die Begegnung und hatte Möglichkeiten für weitere Treffer. Es blieb zunächst allerdings beim 2:1 für die Gastgeberinnen.

„Wir sind dann mit vielen positiven Vorsätzen in die zweiten 35 Minuten gegangen und wollten noch mal Vollgas geben. Wir hatten ja vor der Pause gezeigt, dass es heute drin ist, Rot-Weiss zu schlagen“, so Lichterfeldes Co-Trainer Frank Langer. Das 3:1, das nur eine Minute nach dem Seitenwechsel durch Pia Grambuschs Ecken-Tor gefallen war, hätte sie aber natürlich erst mal aus dem Konzept gebracht. Die Gäste steckten den Rückschlag wieder weg und drehten nochmals auf. In der 39. Minute hatte TuSLi dann das 3:2 auf dem Schläger, doch Kölns starke Torhüterin Nadine Stelter parierte den Siebenmeter. „Zur Hitze kamen dann all diese kleinen Rückschläge, die uns aber nicht aufstecken lassen haben“, resümierte Langer. In der 50. Minute war es dann wieder Gemma Flynn, die die Berlinerinnen mit 3:2 ins Spiel zurückbrachte. Es zeigte sich in den letzten 20 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, wobei Chancen eher Mangelware waren. Der RWK gewann schließlich mit 3:2.
Rot-Weiss Köln - TuS Lichterfelde 3:2 (2:1)
Tore:
1:0 Franzisca Hauke (14.)
 
2:0 Nicoletta Abel (17.)
 
 
2:1 Gemma Flynn (22.)
3:1 Pia Grambusch (36., KE)
 
 
3:2 Gemma Flynn (50.)
Ecken:
5 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:
100
Gelbe Karten:
TuS Lichterfelde , TuSLi (55.)
Schiedsrichter:
Warsitz / Holthausen

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